Prosper-News 1_2003.indd - Prosper-Hospital

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Feb 15, 2003 ... Weiter ging es zur Möhne-Talsperre, wo eine. Bootsfahrt lockte, um kräftig die Seele baumeln zu lassen. Aber auch diese Fahrt endete einmal.
Prosper-News Information & Unterhaltung rund um das Gesundheitszentrum

Ausgabe 1 - Januar 2003

Inhalt: Auf ein Wort Der Chefarzt der Medizinischen Klinik Prof. Dr. Carl-Peter Sodomann S.3 Der Prosperianer Die Ökumenische Krankenhaushilfe S. 4 Kurznachrichten S. 5 Aktuelles aus Medizin, Therapie & Pflege

Titelthema Tischlein deck dich! S. 11 Service Rezepte, Witze, Tipps & Tricks, Inserate S.13 Arbeits-, Brand- u. Umweltschutz Die Wege des Abfalls S. 16

Dekubitusprophylaxe/Lagerungshilfsmittel S. 6 Arbeitskreis Qualitätssicherung ZSVA S. 7 Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit S. 9

Personalia Jubilare, ProCum Cert, Persionärstreffen S. 17 Die neue Zusatzversicherung der KZVK S. 18

Meinungen Leserbrief - Dr. Bernd Pietzner S. 7

Die MAV-Seite Prosperianer demonstrieren S. 19 Was ist eigentlich die KAB? S. 20 Andreas Volmer nimmt Stellung S. 21

Mitarbeiterporträt Amanda Majchrzak S.8

Veranstaltungen S. 22

Ein frohes neues Jahr, wünschen wir allen Kolleginnen und Kollegen im Prosper-Hospital sowie allen treuen Lesern der ProsperNews. Wir hoffen, dass Sie auch in diesem Jahr viel Interesse und Freude an unserer Hauszeitschrift haben. Nichtsdestotrotz würden wir uns auch weiterhin über Ideen, Vorschläge und Beiträge freuen, denn: Jeder kann mitmachen!!! Auch Kritik ist gefragt, denn wir sind keine Profis und möchten uns natürlich auch weiterentwickeln. Der Redaktionsschluss für die folgende Ausgabe ist der 15. Februar 2003. Wichtig: bitte immer Namen, Abteilung und Telefonnummer angeben für eventuelle Rückfragen. Auch über Leserbriefe freut sich die Redaktion. Schriftliche Nachrichten oder Beiträge können in den „Prosper-News“-Briefkasten im Foyer eingeworfen werden. Telefonisch ist die Redaktion unter RE 54 - 22 35 zu erreichen oder auch persönlich im Raum E 626 im Verwaltungsflur.

Impressum Herausgeber: Prosper-Hospital gGmbH Mühlenstr. 27 45659 Recklinghausen Tel.: 0 23 61 / 54 - 0 Internet: www.prosper-hospital.de e-Mail: [email protected] Geschäftsführer: Dipl.-Volksw. Karl Josef Krekeler

Satz und Druck: Druck- und Verlagshaus Bitter GmbH, Recklinghausen Druck auf 100% umweltfreundlichem Papier.

Kontakt zur Redaktion: Briefkasten im Foyer, Tel.: 54-22 35, Raum E 626

Layout: Silvana Gemma Redaktionsschluss: 15. November 2002

Anzeigen: Vestische Werbegesellschaft mbH Recklinghausen

Bei frei eingesandten Beiträgen behält sich die Redaktion Kürzungen und Anpassung an das Layout vor.

Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

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Redaktion: Hermann Berger, Martina Blewonska, Silvana Gemma, Mechthild Kudla, Jutta Lück, Stefanie Schultz, Wolfgang Schulz, Monika Twachtmann, Andreas Volmer

Auf ein Wort Der Chefarzt der Medizinischen Klinik

Prof. Dr. Carl-Peter Sodomann schreibt über Blutspenden des DRKs im Prosper-Hospital

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Sie aus einem Magengeschwür oder Dickdarmpolypen bluten, eine Unfallverletzung mit heftiger Blutung erleiden oder eine Erkrankung mit verminderter Blutbildung entwickeln könnten? Ich wünsche Ihnen allen - gerade jetzt zu Beginn des neuen Jahres dass Ihnen dieses erspart bleiben möge. Gesundheit ist ein hohes Gut, gewiss nicht das einzige, aber ein solches, ohne dass sich viele Lebensmöglichkeiten vermindern. Sicher gehen Sie davon aus, dass Ihnen in einer Notsituation adäquat geholfen würde, dass Ihnen ärztlicherseits Bluttransfusionen angeboten und gegeben würden und dass diese auch zur Verfügung stünden. So selbstverständlich ist das aber nicht. Es bedarf weitherziger Menschen, die freiwillig und aus Überzeugung von ihrem kostbaren Blut zu spenden bereit sind. Glücklicherweise gelingt es mit vereinten Bemühungen der Blutspendedienste, der Krankenhäuser und anderer Stellen immer noch, genügend Menschen davon zu überzeugen, dass sie bei eigener erhaltener Gesundheit ohne Gefahr Blut spenden können, ja, dass durch die in Zusammenhang mit der Blutspende durchgeführten Untersuchungen ihr eigenes Gesundheitsrisiko sogar noch einmal zusätzlich überprüft würde, alleine schon um die Empfänger möglichst keinem Risiko auszusetzen. Aber die Spendebereitschaft ist rückläufig, möglicherweise aufgrund irrealer Befürchtungen, denen immer wieder durch Gerüchte Nahrung zugeführt wird. Und wenn wir in unserer Überzeugungsarbeit nachlassen, so wird zu befürchten sein, dass die Spendefreudigkeit für Blut immer noch weiter rückläufig werden könnte. Sie haben mit Erkrankten und deren Angehörigen Kontakt. Nutzen Sie doch die Gelegenheit, um für die Bereitschaft zur Blutspende zu werben. Der Bezug auf akute Krankheitssituationen erleichtert die Argumentation gewiss oft. Ich habe schon viele angetroffen, die in einer solchen Situation äußerten: „Ja, richtig, daran habe ich noch gar nicht gedacht.“ Früher hat man die Mitarbeiter in Krankenhäusern bewusst von Blutspendeterminen ausgenommen,

um in Notsituationen auf sie zurückgreifen zu können, gewissermaßen um Blutspender am Ort des Geschehens „vor Ort“ zu haben. Die hohen Auflagen an die Untersuchung von Blutspendern und Blut lassen das aber, von äußerst seltenen Notsituationen abgesehen, nicht mehr zu. Demnach müssen wir die Mitarbeiter in Krankenhäusern derzeit bei Blutspendeterminen nicht mehr unberücksichtigt lassen. Denken Sie doch einmal daran! Geben Sie Ihrem Herzen einen Ruck! Und seien und bleiben Sie ein Freund des Lebens! Ich habe versucht, Ihnen mit gutem Beispiel vorauszugehen, halte mich aber nach 87 Spenden derzeit zurück (um auch jüngeren eine Chance zu geben?!). Wenn ein jeder die Welt verließe und ihr ein bisschen mehr gegeben als ihr genommen hätte, dann sähe unsere Welt sicherlich schon etwas besser aus (Spruch des Jahres ?!). Bleiben Sie gesund! Ihr Carl-Peter Sodomann Blutspendetermine des Deutschen Roten Kreuzes im Prosper-Hospital:

Montag: Montag: Montag: Montag:

10. 02. 01. 08.

März 2003 Juni 2003 September 2003 Dezember 2003

jeweils in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr in der Cafeteria im Untergeschoss

WOLFGANG REITMAYER Rechtsanwalt

Tätigkeitsschwerpunkte: Allg. Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht, Sozialrecht

Bockholter Str. 425 Tel.: 02361/23444

45659 Recklinghausen Fax: 02361/24250

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Der Prosperianer Die ökumenische Krankenhaushilfe auf den Spuren Karls des Großen

Startklar zum „Betriebsausflug“!

Foto: Gemma

Unter der bewährten Führung unserer geistlichen Pfadfinder Thomas Jarck und Herbert Sickelmann brach am Freitag, 13. September, die ökumenische Krankenhaushilfe, zu einem Tag der Besinnung und inneren Einkehr, von übelwollenden Geistern auch Betriebsausflug genannt, zur „heimlichen Hauptstadt Westfalens“ auf. Wir landeten im Soester Raum.

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Unser Fährmann, sprich Busfahrer, steuerte die ganze Truppe zunächst zur Drüggelter Kapelle, einem kleinen, säulenbewehrten Rundbau aus der Zeit Karls des Großen. Hier verweilten wir zu einer stillen Andacht, um anschließend im Freien ein deftiges, westfälisches Picknick zu genießen, welches sich freilich der vielen Wespen wegen etwas turbulent gestaltete. Weiter ging es zur Möhne-Talsperre, wo eine Bootsfahrt lockte, um kräftig die Seele baumeln zu lassen. Aber auch diese Fahrt endete einmal. Gebräunt oder gerötet - je nach Hauttyp - von der intensiven Sonne enterten wir unser Gefährt, um in Soest einzufallen. Nach kurzer Stärkung in einem Biergarten begann die Eroberung des mittelalterlichen Stadtkerns unter der qualifizierten Anführerschaft einer ortskundigen Pastorenfrau. Sie brachte uns den künstlerischen Reichtum der Soester Hauptkirchen „Maria zur Wiese“, „Hohnekirche“ und „Patrocli-Dom“ anschaulich näher. Beeindruckt waren wir sicher auch von der „Soester Wippe“, mit der im Mitelalter kleine und große Missetäter ins kalte Wasser des Stadtmühlenteichs geschleudert wurden oder auch darüber hinweg in Richtung Stadtmauer: Manch einer von uns mag bedauert haben, dass diese sinnreiche Gerätschaft im heutigen Gerichtswesen keine Verwendung mehr findet. Nachdem nun den Ansprüchen von Geist und Seele genüge getan war, führten uns unsere beiden Häuptlinge in Gefilde, in denen wir dann leibliche Bedürfnisse zufrieden stellen konnten - die Fahrt endete bei einem steinzeitlichen Steinkammergrab, in welchem rund 70 Steinzeitahnen, natürlich skelettiert, aufgespürt worden waren und auf dessen Fundamenten sinnigerweise ein uriges Restaurant „Zur Steinkiste“ errichtet worden ist. Mit Speis und Trank klang der Abend harmonisch aus. Heiter und unbeschwert traten wir die Rückreise an, um alsbald auf der Autobahn in den nächsten Stau zu geraten: Die Gegenwart hatte uns wieder! Horst Dieter Dellmann (ökumenische Krankenhaushilfe)

Die ökumenische Krankenhaushilfe: Ehrenamtlicher Besuchsdienst (besteht seit 1.10.2000) 9 Frauen, 4 Männer Aufgaben: Gespräche und kleine Handreichungen für Patienten jeweils einer Station, Regelmäßige Gruppentreffen u. Fortbildung Verantwortliche Leitung: Pfr. Herbert Sickelmann (Tel.: 2290) Pfr. Thomas Jarck (Tel.: 2291)

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Der Prosperianer Zum ersten ökumenischen Gottesdienst zum Gedächtnis an in unserem Hause Verstorbene luden am 25. Oktober die Krankenhausseelsorger Thomas Jarck und Herbert Sickelmann die Angehörigen und Mitarbeiter in die Kapelle ein. Diese Andachten finden nun regelmäßig statt, um der Toten am Ort des Versterbens zu gedenken. Einen

entspannenden Preis hat Sabine Nowald (Buchhaltung) beim Gewinnspiel in der letzten Ausgabe der ProsperNews gewonnen: mit einer Zehnerkarte für die Massagebank „Medi Stream“ kann sie es sich von nun an bei einer Wasserstrahlenmassage in unserer Physiotherapie gut gehen lassen.

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Die Medaille in Silber für hervorragende Leistungen wurde unserem „Haus-“Imker, Josef Kötte, vom Deutschen Imkerbund für seinen Honig anlässlich der Bienenwirtschaftlichen Ausstellung im August verliehen. Auf dem Prosper-Gutshof hält er vier Bienenvölker. Neu in seinem Angebot sind selbstgedrehte und -gegossene Bienenwachskerzen. Interessierte können sich unter der Tel.Nr. RE 54-3852 melden.

Anzeige Strate Den ersten Platz hat die ProsperKindertagesstätte am 26. Oktober beim Kürbiswettbewerb auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus erzielt. Gewonnen haben die Kinder einen erlebnisreichen Tag auf einem Bauernhof und vom Prosper gab es eine „leckere“ Belohnung! ProSieben filmt Eugenio, ein krankes Kind aus dem Friedensdorf Oberhausen. Der 11jährige angolanische Junge kam mit schweren Verletzungen zur Behandlung in unser Haus. Der Bericht wird demnächst in der Sendung Gallileo gezeigt. Seite 5

Aktuelles aus Medizin, Therapie & Pflege Dekubitusprophylaxe/Lagerungshilfsmittel Vor etwa anderthalb Jahren gründeten wir die Standardgruppe Dekubitusprophylaxe/ Lagerungshilfsmittel. Wir, das sind Krankenschwestern/Pfleger aller Fachabteilungen im Haus: Leitung – Mechthild Kudla (PD); Mitglieder: Siegrid Hiltrop-Meindelschmid (1B), Marion Eggers (2B), Petra Burow (4A), Ursula Füssmann (4B), Janina Novak (5A), Stephan Eifert (6A), Brigitte Hilgenberg (7B), Ditmar Hesekamp (9A). Unsere erste Aufgabe war es herauszufinden, welche Bedürfnisse unsere Patienten haben und wie wir angemessene Lagerungshilfsmittel zur Dekubitusprophylaxe finden, die allen Patienten gerecht werden. Wir informierten uns bei verschiedenen Firmen über ihre Produkte und trafen eine Vorauswahl über zwei verschiedene Lagerungshilfsmittel. Wir sammelten eigene Erfahrungen in der Praxis und sprachen mit Mitarbeitern der einzelnen Stationen. Resultat unserer Arbeit war, dass wir Temsurematratzen und Auflagen für unsere Klinik anschafften sowie spezielle Lagerungskissen für proktologische Patienten nach Operationen. Die Hilfsmittel werden nun in der Bettenzentrale gelagert und können hier telefonisch bestellt werden. Die Kriterien, die für eine Bestellung erfüllt sein müssen, haben wir über eine schriftliche Mitteilung auf den Stationen bekannt gegeben. Unsere zweite Aufgabe bestand darin, ein einheitliches

System zu erarbeiten, welche Wechseldruckmatratzen in Zukunft im Haus für Patienten mit Dekubitus benutzt werden sollten. Auch hier legten wir viel Wert auf Erfahrungen und Meinungen von Mitarbeitern, die bei verschiedenen Patienten mit verschiedenen Dekubitalgeschwüren die Wechseldruckmatratzen schon eingesetzt haben und sahen uns die Produktpaletten der Firmen an. Nach Prüfung der wissenschaftlichen Auswertungen und einiger Praxisteste, entschiedenen wir uns für ein Produkt der Firma HILL-ROM. Auch diese Matratzen werden in der Bettenzentrale gelagert. Die Herstellerfirma führte im Hause Schulungen an den Produkten durch und wir informierten die Stationen über Umgehensweise und Bestellung der Matzratze. Zum Schluss erarbeiteten wir ein Handbuch, in dem die Lagerungshilfmittel und ihre Einsatzweise beschrieben sind. Außerdem erstellten wir einen Standard zur Dekubitusprophylaxe, der sich am nationalen ExpertenStandard orientiert. Unser Ziel ist es, diesen Standard bis Dezember auf den einzelnen Stationen vorzustellen. Zum Januar 2003 wird das Handbuch und dieser Standard auf allen Stationen bindend eingeführt sein. Wir hoffen, Euch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gegeben zu haben. Bei auftretenden Fragen und Problemen sind wir für Euch da – vorausgesetzt, Ihr informiert uns! Nur so können wir zum Wohle der Patienten optimal unserer Arbeit nachgehen!

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Text: Petra Burow, Stefan Eiffert

Aktuelles aus Medizin, Therapie & Pflege

Arbeitskreis Qualitätssicherung in der Zentralsterilisation Am 10. Oktober 2002 haben wir - die Mitarbeiter der ZSVA - zusammen mit dem stellvertretenden Pflegedirektor, Frank Huisman, den Arbeitskreis „Qualitätssicherung“ gegründet. Dieser beschäftigt sich mit dem Festlegen von Handlungsabläufen, um später daraus ein QM-Handbuch zu erstellen. Die Teilnehmer sind: Monika Kruner (Abteilungsleitung ZSVA), Ute Konietzko (stellv. Abtlg.), Andreas Konefke, Marinko Denzinger und Frank Huisman (stellv. PD). Bereits nach drei Wochen haben wir unseren ersten festgeschriebenen Handlungsablauf gemeinsam verabschiedet, der die Vorgehensweise bei fehlendem Instrumentarium beschreibt. Hierbei wurden zunächst sogenannte Container-Rücklaufkarten (s.Foto) erstellt, die genau dokumentieren, von wem das Instrumentensieb gepackt, von wem es entsorgt wurde und um welches fehlende Instrument es sich hierbei handelt. Sollte also beispielsweise beim Packen eines Siebcontainers auffallen, dass ein Instrument fehlt, gibt es eine gemeinsam erstellte Verfahrensanweisung, die beschreibt, wie mit einem solchen Zustand umgegangen werden muss. Dieser Handlungsablauf wird auf einem selbst erstellten Kontrollblatt dokumentiert, wodurch eine Nachvollziehbarkeit erreicht wird. Solch eine Verfahrungsanweisung dient nicht nur dazu, dem Gesetzgeber Genüge zu tun, sondern sorgt auch für ein hohes Maß an Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter. Dies sind bereits die ersten zaghaften Schritte,

Meinungen

Leserbriefe an die Redaktion: Von: Dr. Bernd Pietzner, Chefapotheker Betr.: Die aktuellen Diskussionen und Entwicklungen im Gesundheitswesen Man könnte schwermütig werden! Wo man hinschaut: Schwierigkeiten, Probleme, Krisen. Ganz besonders im Gesundheitswesen und leider auch in den Krankenhäusern. Trotzdem: Wir arbeiten im Prosper-Hospital, einem Haus mit gesunder Struktur und excellenten Entwicklungsmöglichkeiten. Und wir haben alle sinnvolle Aufgaben zu erledigen, deren ordentliche Bewältigung direkt oder indirekt den Patienten dient. Natürlich werden wir uns neuen Herausforderungen zu stellen haben, die wir annehmen und als Chance begreifen sollten. Ohne Veränderungen wird es dabei nicht abgehen. Dabei sollten wir, jeder an seinem Platz, nicht nur erdulden sondern mitgestalten. Und ein bisschen optimistisch in die Zukunft zu schauen und sich trotz aller Widrigkeiten die Lebensfreude zu erhalten, kann auch nicht schaden.

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um ein QM-System in der Zentralsterilisation zu etablieren. Bis zur völligen Umsetzung wird es jedoch noch geraume Zeit dauern, nicht zuletzt deshalb, da unsere ZSVA aufgrund ihrer baulichen und technischen Situation den Arbeitskreis vor immer neue Herausforderungen stellt. Text: Ute Konietzko, Frank Huisman

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Mitarbeiterporträt

Gestatten: Amanda Majchrzak! Name: Amanda Majchrzak geb.: 24. Juni 1985 in Recklinghausen Tätigkeit im Prosper-Hospital: Auszubildene zur Bürokauffrau

Straßenfesten, Hochzeiten, etc. auf. Ihre zweite große Leidenschaft ist das Tanzen. Zweimal in der Woche besucht sie deshalb die Tanzschule Thiel und trainiert Standarttänze wie Tango, Walzer, Samba und Discofox. Außerdem tanzt sie seit April 2002 Videoclipdancing - also die original Choreographien aus den aktuellen Musikvideos. Mit welcher Prominenz würden Sie gerne einmal zu Abend essen? - Mit Markus Schenkenberg (Fotomodel)

Hobbies: tanzen, singen, lesen, Freunde treffen, Musik hören, puzzeln

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind? - Krankenschwester

Amanda Majchrzak singt seit einem Jahr im Recklinghäuser Gospelchor „Fraternité Chrétienne“ in der Kirchengemeinde Philipp-Nicolai. Dieser Chor, dessen Name übersetzt „Christliche

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich? - Kontaktfreudigkeit, Neugierde

Gemeinschaft“ bedeutet, singt in verschiedenen Sprachen wie beispielsweise französisch und englisch. Die Prosper-Auszubildene tritt mit dem Gospelchor in der Kirche aber auch auf

Was wünschen Sie sich von einer guten Fee? - Frieden auf der Erde, Gesundheit und Erfolg. Welches ist Ihr Traumziel? - Ein Urlaub in Australien Was ist Ihre Lieblingsmusik? - Eigentlich alles, außer Hip-Hop, Rap und Schlager. Vorwiegend höre ich aber Pop Musik (Charts).

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Lieblingsspruch: - „Tomorrow is mystery, Yesterday is history, Today is a gift, that´s why it´s called the present.“

Abenteuer purim Sommer 2002 ließ sich Amanda Majchrzak in Bulgarien in die Luft katapultieren.

Text: Stefanie Schultz (Archiv)

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Aktuelles aus Medizin, Therapie & Pflege

Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit zurück Im Februar 1999 erlitt die bis dahin eigenständige Geschäftsfrau Christa Bahr einen Schlaganfall. Alles, was bis zu diesem Zeitpunkt völlig selbstverständlich war, musste sie jetzt neu lernen. An ihrem Weg von der Intensivstation bis hin zum Autofahren zeigt Ihnen die Prosper-News, welche Stationen der Rehabilitation es im Prosper gibt.

„Das Schlimmste war, das ich mich überhaupt nicht verständigen konnte“, erzählt die heute 67-jährige Christa Bahr. In der Akutphase konnte sie nicht sprechen und sich wegen einer Halbseitenlähmung nicht bewegen. Nachdem sie auf eine normale Station verlegt wurde begann die intensivere Therapie. Die Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie arbeiten in der Reha im Prosper zusammen. Sie trainierten täglich mit der Schlaganfallpatientin. Zusätzlich absolvierte Christa Bahr ein eigenes kleines Übungsprogramm und unterzog sich einem mehrwöchigen Aufenthalt in einer Rehaklinik. Heute, fast vier Jahre später, fährt sie bereits wieder selber Auto, kann laufen, Treppensteigen und vor allem wieder sprechen. Fünf Tage nach dem Schlaganfall startete die Ergotherapie. „Zu Beginn versuchen wir, die Patienten so früh wie möglich zu mobilisieren, damit sie sich beispielsweise schon einmal allein umdrehen können“,

erklärt die Ergotherapeutin, Claudia Kock. Dann stand das eigenständige Sitzen auf der Bettkante an. Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist das Erreichen von größtmöglicher Selbstständigkeit bzw. das Schaffen der Voraussetzungen hierfür. Hierzu zählen motorische Fähigkeiten, wie Bewegung, Kraft, und Koordination, geistig-funktionelle Leistungen wie die Merkfähigkeit und Orientierung sowie psychische wie beispielsweise Krankheitseinsicht und –bewältigung. Frau Bahr kann sich noch gut an das Wasch- und Anziehtraining erinnern (s. Foto). Hier wird die betroffene Seite in alltägliche Bewegungen einbezogen, um normale Bewegungen wieder anzubahnen, die Wahrnehmung für die betroffene Seite zu fördern und gleichzeitig den Patienten unabhängiger zu machen. In der motorisch-funktionellen Therapie wurde zusammen mit der Patientin ein Schwerpunkt auf das Schreiben gelegt, denn ihr Leben lang hat sie das Büro ihres Mannes geführt.

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Aktuelles aus Medizin, Therapie & Pflege Die Logopädin Antje Tombrink begann bei Christa Bahr mit der Verständigung über Kommunikations-tafeln mit denen sie zunächst ihre Grundbedürfnisse zeigen konnte. Während ihres stationären Aufenthaltes war sie sehr unzufrieden, da sie sich nur schlecht verständigen konnte. Anderthalb Jahre lang ging Frau Bahr zweimal wöchentlich zur Logopädin. Schnell konnte sie sich wieder über vertraute Inhalte unterhalten - später dann auch wieder schreiben und lesen. Nachdem ihre Sprache bis auf minimale Restsymptome wieder hergestellt wurde, trainierte sie in Rollenspielen alltagsrelevante Situationen, um ihr Selbstvertrauen im Alltag wieder zu erlangen. Nach Zweidreiviertel Jahren wurde die Therapie bei Christa Bahr abgeschlossen. Antje Tombrink erklärt: „Sie kann für Außenstehende wieder sehr gut sprechen und schreiben. Nur sie selber ist noch etwas unglücklich über Unsicherheiten und eine leichte Verlangsamung.“ Drittes Glied in der Reha von Christa Bahr ist die Physiotherapie. Frühzeitig wurde sie hier krankengymnastisch versorgt. Beginnend bei der Lagerung, der Mobilisation an die Bettkante und in den Stand, bis zu komplexen Übungen, z.B. auf dem Pezziball (s. Foto). Frau Bahr bekam Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis nach der Methode Bobath, die grob gesagt, die Hemmung abnormaler Reflexaktivität und das Wiedererkennen normaler Bewegungsmuster anstrebt. Bei Schlaganfallpatienten kommt es häufig zu einer verminderten Funktion der Muskelpumpe. Folge sind Ödeme (vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe). „Diese werden mit manueller Lymphdrainage behandelt, also mit speziellen Grifftechniken, die das Lymphgefäßsystem zu vermehrter Aktivität anregen und den Lymphabfluss verbessern“, erklärt der ltd. Physiotherapeut Michael Neitzel. Zusätzlich wurden ihr Bewegungsbäder verordnet, die der Mobilisation und der Muskelkräftigung dienen. Heute hat sie viele ihrer früheren Fähigkeiten zurückgewonnen. „Manches schränkt mich aber noch ein. So kann ich nur reden, wenn ich vorher nachdenke und nicht spontan. Außerdem stimmt mein Gleichgewichtssinn noch nicht“, erzählt Christa Bahr. Deshalb kommt sie weiterhin zur Physio- und Ergotherapie und fährt täglich 20 Minuten auf dem Heimtrainer. Text u. Fotos: Silvana Gemma.

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Titelthema

Tischlein deck Dich!

KÜCHE: Ein tiefer Blick in die Kochtöpfe des Prosper-Hospitals Etwa 1000 Mittagessen verlassen täglich die Prosper-Küche. Frisch, heiß und lecker möchte jeder sein Essen. Doch, wie kommt eigentlich im Prosper-Hospital das Essen auf den Tisch? „Um 5:15 Uhr beginnt die erste Mitarbeiterin mit dem Kaffeekochen für das Frühstück“, erklärt Monika BeeJedamski, die leitende Diätassisten. Ab 6:00 Uhr wird das Frühstück dann vorbereitet, das um etwa 7:00 Uhr am Band auf die Patiententabletts verteilt wird. Am Tag zuvor kann jeder Patient auswählen, was er zu Frühstück und Mittag essen möchte. Die Wünsche werden über das EDV-System in die Küche übermittelt, wo anhand der Daten für jeden Patienten eine Datenkarte erstellt wird. Wenn das Essen am Fließband verteilt wird, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Karten ablesen, was der jeweilige Patient bestellt hat. Parallel zur Frühstücksvorbereitung beginnen die Köche mit dem Mittagessen. Hierfür gibt es einen Essensplan, der für sechs Wochen festgelegt wird. In dieser Zeit sollen sich möglichst keine Gerichte wiederholen, denn der Plan beginnt alle sechs Wochen von vorn. „Für Sommer und Winter gibt es zwei verschiedene Pläne, damit wir im Sommer mehr Frischkost anbieten können und passend zur Jahreszeit saisonale Produkte berücksichtigen können“, so Bee-Jedamski. Eingekauft

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Am Fließband werden die Essen für die Patienten zusammengestellt. Fotos (3): Gemma

wird in der Küche bereits ein paar Tage im Voraus. Die Mengen werden nach Gefühl und Erfahrung abgeschätzt, denn die definitiv benötigten Essen können ja erst am Morgen eines jeden Tages ermittelt werden. Was dann zuviel gekauft wurde, wird eingefroren. Um 10:30 Uhr werden dann schon die ersten Essen für das Deutsche Rote Kreuz und den Malteser-Hilfsdienst ausgeliefert. Kontinuierlich müssen die 4 Köche nun nachkochen. „Wir kochen nicht alle 1000 Essen gleichzeitig, sondern etappenweise, damit alles frisch und heiß bleibt“, erläutert die Diätassistentin. Ist das Mittagessen verteilt, muss die Küche wieder zum Blitzen gebracht werden, denn ab 14:30 Uhr beginnen schon wieder die Vorbereitungen für das Abendessen. Am Tag werden in der Küche etwa 140 Liter Milch und

Jeden Tag 140 Liter Milch mehr als 300 Joghurts benötigt. Nicht nur die Patienten und Mitarbeiter müssen von der Prosper-Küche aus versorgt werden, sondern auch die Besucher-Cafeteria, die Kindertagesstätte, die Ordensschwestern und die Tagesklinik. Außerdem werden hier die Essen für den Mahlzeitendienst des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser-Hilfsdienstes zubereitet. Doch trotz der Mengen bleibt die Vielfalt nicht aus. Täglich werden drei Standard-Menüs angeboten und die BeilagenKomponenten können beliebig ausgetauscht werden. Süße Leckereien werden in der hauseigenen Konditorei hergestellt. Konditor Peter Drewer backt täglich zusammen mit einer Auszubildenden frischen Kuchen fürs Haus und das Prosper-Buffet. Außerdem kreiert er köstliche Torten, Pralinen und Weihnachtsgebäck. Die Einrichtung der Küche ist etwas Besonderes. Monika Bee-Jedamski erzählt: „Wir sind noch eine ganz junge Küche, denn im Dezember 1994 sind wir abgebrannt

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Titelthema und mussten komplett neu saniert werden.“ Der Temperaturregler einer Friteuse hatte damals nicht funktioniert. Während der Renovierung wurde ein Jahr lang in Containern auf dem Hof gekocht. Seit Oktober 1995 ist die neue Küche in Betrieb. Die Zubereitung von 1000 Essen bereitet täglich auch Ein Topf in Größe XXL einen ziemlich großen Geschirrberg. Doch zum Glück muss hier keiner mehr von Hand spülen. Das Patientengeschirr wird über eine Bandspüle gereinigt und das Küchengeschirr in einer separaten Spülmaschine, die eine besonders hohe Temperatur entwickelt. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich Bakterien und Keime ausbreiten. Auch das Garen ist anders als in der normalen Haushaltsküche. Große Back-Schränke können Speisen backen, kochen, braten und erwärmen. Durch eine separat einschaltbare Wasserdampffunktion können die Speisen besonders schonend zubereitet werden. Außerdem sind die Garzeiten sehr kurz, so dass je nach Bedarf schnell und frisch nachgekocht werden kann. Bee-Jedamski erklärt: „Wenn Sie zuhause zwei Portionen Frische Windbeutel Kartoffeln kochen, kochen wir 200 Portionen in der gleichen Zeit!“

Die Prosper-Küche: Leitung: Reinhold Beste Ltd. Diätassistentin: Monika Bee-Jedamski Mitarbeiter: 52 (davon 4 Köche, 1 Konditor, 4 Diätassistenten, 1 Hauswirtschafterin, 35 angelernte Kräfte und 8 Mitarbeiterinnen bei HSG) Bereiche der Küche: Konditorei, kalte Küche, Vollkost, Diätküche, Kaffee, Spüle, EDV und Einkauf, Mitarbeiter-Cafeteria, Besucher-Cafeteria. 1995 nach Brand neu eingerichtet Tägl. etwa 1000 Essen Text u. Fotos: Silvana Gemma

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Service

Heute schon gelacht?

die Tonne diesmal ungebremst herunterkam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach.

Unfallbericht eines Dachdeckers

Ich bedauere den Zwischenfall sehr (...). Für genauere Auskünfte bitte ich Sie, mich anzurufen, da es mir manchmal schwer fällt, mich schriftlich auszudrücken.“

Diesen Unfallbericht hat es wirklich gegeben!!! Zur Vorgeschichte: Ein Dachdecker wird aufgefordert, einen genauen Bericht über den Unfallhergang zu machen. Ausgangspunkt ist, dass er 250 kg Ziegel vom Dach eines sechsstöckigen Neubaus abseilen möchte. Er befestigt die Ziegeltonne an einem Seil, zieht dieses über eine Rolle und möchte die Tonne jetzt vom Boden aus herunterlassen. Er schreibt: „... mein damaliges Körpergewicht (betrug) etwa 75 kg (...). Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen. Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde. Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein. Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest. Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel wog die Tonne nun etwa 25 kg. Ich beziehe mich an dieser Stelle wieder auf mein (...) Körpergewicht von 75 kg. Wie Sie sich nun vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib.

Auszug aus dem Info-Dienst 2/2002 der Ecclesia/Union, S. 24.

Danksagung:

„Eine Woche Krankenhausaufenthalt - eine lange und auch kurze Zeit. Die Schwestern und Pfleger auf Station leisten eine gute Pflegearbeit, sind freundlich und zugewandt. Auf alle Wünsche wurde selbstverständlich eingegangen, die Möglichkeit, sich jederzeit Getränke zu besorgen, das Essen zu wählen usw. tragen sehr zum Wohlbefinden und Erhalt der Selbstbestimmung bei. (...) Es weht ein guter Geist in diesem Hause, Freundlichkeit wird großgeschrieben - angefangen von der Information, den Ambulanzen, den Ärzten, „Schwester Inge“, bis zu den Stationen. Vielen Dank allen Mitarbeiter/Innen, die dazu beitragen.“ B. Dodt, Zimmer 328, aus Lübeck nach RE angereist.

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Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei Wirbel. Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor. Ich ließ das Seil los, womit

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Service

Rezept: Schwarzwurzeln „asiatisch“ Zutaten für 4 Portionen: 4 Hähnchenbrustfilets (ca. je 150 g), 1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer, 1⁄2 Esslöffel Honig, 2 Teelöffel Sesamöl, 2 Esslöffel Sojasauce, 800 g Schwarzwurzeln, Saft von 1 Zitrone, 1 Bund Lauchzwiebeln, 150 g Zuckerschoten, 2 rote Chilischoten, 250 g Basmati-Reis, 2 Esslöffel Öl, 1⁄4 Liter Hühnerbrühe (Instant), 1⁄2 Teelöffel Speisestärke, Salz, Pfeffer, 3 Zweige Koriander

Getränke-Tipp: weißer Burgunder Hähnchen kalt abspülen, trockentupfen, quer in 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Mit Ingwer, Honig, Sesamöl und Sojasauce 3 Stunden marinieren. Schwarzwurzeln schälen, in 8-10 cm lange Stücke schneiden und sofort in Zitronenwasser legen. In Salzwasser etwa 10-15 Minuten bissfest kochen, dann in etwa 0,5 cm breite und 5 cm lange Stifte schneiden. Lauchzwiebeln in Streifen schneiden. Chilischoten längs aufschlitzen, entkernen und in Ringe teilen. Reis garen. Öl in Pfanne erhitzen, Fleisch darin anbraten, herausnehmen. Zuckerschoten, Schwarzwurzeln, Lauchzwiebeln und Chiliringe in die Pfanne geben und 2 Minuten dünsten. Hühnerbrühe angießen, aufkochen, mit angerührter Speisestärke abbinden. Fleisch zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Reis mit Fleisch auf Tellern anrichten und mit Korianderblättchen garnieren.

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SUCHE - BIETE Gymnastikgruppe sucht Gleichgesinnte: Jeden Montag wird in der Turnhalle an der FranzBracht-Straße von 19 bis 20 Uhr für Bauch, Oberschenkel, Po und den Rücken geturnt und die Kondition trainiert. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich bei Gabriele Reitmayer (Tel.: 54-22 73) über Details informieren. Dartverein braucht Verstärkung: Gespielt wird 301 M.O. in der DSAB Westfalenliga. Weitere Informationen erteilt Bärbel Seiffert unter der Tel.Nr.: RE 657100 oder über die Zentrale (Tel.Nr.: 540). Klavier gesucht: Gut erhaltenes Klavier (nicht älter als 10 Jahre) gesucht - auch verstimmt. Transport wird übernommen. Angebote unter Tel.: 0170/3104024.

Um die Ecke gedacht: 1. FEL 3. KONT OLLE FEL R 2. DURCHdurch

Lösungen sungen auf Seite 23!

Tipps und Tricks zum Thema Erkältung Zur Vorbeugung: 1. Zugluft und Räume mit trockener Luft meiden beides trocknet die Schleimhäute aus. 2. Warm anziehen, da Kälte durch die Verengung der oberflächlichen Blutgefäße den Blutdurchfluss mindert und dadurch die Immunabwehr schwächt. Rauchen, zuviel Alkohol, Stress und starke körperliche Anstrengungen schwächen das Immunsystem zusätzlich. 3. Viel Bewegung an der frischen Luft, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und eine ausgeglichene seelische Gemütslage stärken die Abwehrkräfte. „Abhärtend“ wirken zudem kneippsche Anwendungen (z.B. kalt-warmes Wechselduschen) und für kreislaufstabile Menschen regelmäßige Saunagänge. 4. Desinfizierend wirkende Nasenspülungen (1 Gramm Salz auf eine Tasse Wasser) stärken die Immunabwehr. Wenn die Erkältung zugeschlagen hat: Heiße Früchte- und Erkältungstees, heiße Brühe insbesondere Hühnerbrühe - und Suppen helfen sowie Erkältungsbäder, Bettruhe (bei stabilem Kreislauf darf hier geschwitzt werden) sowie vor allem auch Inhalieren der Dämpfe heißer Kräuteraufgüsse von Kamille, Salbei, Thymian usw..

Heute schon gelacht?

Drei Frauen auf einer einsamen Insel. Eine gute Fee gewährt jeder einen Wunsch. Die erste: „Ich möchte 10 mal intelligenter sein, als ich bin“ Ein Knall - Sie fällt einen Baum, baut sich ein Floß und haut von der Insel ab. Die zweite: „Ich will noch 100 mal intelligenter sein“ Der nächste Knall - Sie geht in den Urwald und zwei Tage fliegt sie im Flugzeug davon. Die dritte: „Ich will 10000 mal intelligenter sein als meine Freundinnen.“ Ein dritter Knall - schwups - ist sie ein Mann. Wie nennt man einen gutaussehenden, intelligenten und sensiblen Mann? - Ein Gerücht.

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Männer würden Frauen gern das letzte Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass es wirklich das letzte ist. Was sagt ein Mann, der bis über die Gürtellinie hinaus im Wasser steht? „Das geht über meinen Verstand...“ In welcher Zeitung steht: „Mann wirft Frau aus dem Fenster?“ In der BILD-Zeitung. Aber wo steht: „Frau wirft Mann aus dem Fenster?“ In SCHÖNER WOHNEN. Computer unser, der Du bist am Netz, geheiligt sei Dein Bildschirm, Deine Eingabe komme, Dein Wille geschehe, wie im Speicher so auch auf dem Drucker, unsere täglichen Listen gib‘ uns heute. Und vergib uns unsere Syntax Errors, obwohl wir nicht denen vergeben, die falsch programmiert haben. Lass uns nicht zu lange warten und erlöse uns von langen Ausgaben, Denn Dein ist die CPU, und die MIPS und der Systemabsturz, In Ewigkeit

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Arbeits-, Brand- und Umweltschutz

Die Wege des Abfalls

Das Prosper-Hospital entsorgt 25 verschiedene Abfallarten mit einem Gesamtvolumen von ca. 600 Tonnen jährlich, welche ca. 100.000 Euro an Kosten verursachen. Die meisten Abfälle werden im Haus in verschiedenartigen Behältnissen gesammelt und von unserem Entsorgungsdienst aus den einzelnen Abteilungen in den Betriebshof gebracht. Dort werden die Abfälle in Großbehältern, bis zur Abholung durch externe Entsorgungsfirmen, zwischengelagert. Ein Großteil der im ProsperHospital anfallenden Abfälle können zur Wiederverwertung und somit zurück in den Stoffkreislauf gegeben werden. Alle anderen Abfälle werden beseitigt. Abfälle zur Verwertung sind: Leichtstoffverpackungen („Grüner Punkt“/DSD), Pappe/Papier, Datenschutzpapier, Gartenabfälle, Speisereste, Fixierbäder, Leuchtstoffröhren, Elektronikschrott, Glas, Bauschutt, Holz, Altfilme, Batterien. Einige Abfallarten können nicht wiederverwertet werden (Abfälle zur Beseitigung). So wird z.B. der B-Abfall (Restmüll) in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt.

Ab April 2003 haben wir aber die Möglichkeit, den B-Abfall als Energieträger verbrennen und somit einer Verwertung zukommen zu lassen. Der C- und E-Abfall muss in einer Sondermüllverbrennungsanlage verbrannt werden. Um in Zukunft auch weiterhin viele Abfallarten zu einer Verwertung geben zu können, ist eine große Sammeldisziplin im Haus erforderlich. Nicht sortenreine Fraktionen werden von den Verwertungsfirmen nicht angenommen und müssen dann sehr kostenintensiv auf anderem Weg entsorgt werden. Ein dezidiertes Trennen der Abfallfraktionen erbringt unserem Hause also Einsparungen. Die Abteilung Umweltschutz/Abfallentsorgung versucht kontinuierlich ,die Abfall- und Entsorgungskosten zu minimieren. Gerade jetzt ist es uns gelungen, durch gute Marktübersicht, geschicktes Verhandeln und Anpassung der Logistik die Entsorgungskosten um 27 000,- Euro pro Jahr zu senken. Deshalb noch einmal die Bitte an alle Mitarbeiter im Haus: Bitte halten Sie Sammeldisziplin !! Anteil der „Abfälle zur Verwertung“ und Anteil der „Abfälle zur Beseitigung“ am Gesamtabfallaufkommen

54%

46% Abfälle zur Beseitigung Abfälle zur Verwertung

2001

Abfallarten Die Abfälle aus einem Krankenhaus werden in fünf Gruppen eingeteilt und nach dem Alphabet als „A-, B-, C-, D- und E-Abfälle“ bezeichnet: Abfallgruppe A-Abfall

Anzeige Vereinte

Abfallart Folien,Tetra-Packs, Getränkedosen, Kunststoffflaschen etc. Pappe/Papier Glas

B-Abfall / Restmüll

Verbände, Windeln, Einwegwäsche etc.

C-Abfall

Abfälle mit Erregern meldepflichtiger Krankheiten

D-Abfall

E-Abfall

Fixierlösungen, Entwicklerlösungen, Batterien, Chemikalien, Öl etc. Körper-& Organabfälle, Blutbeutel, Zytostatika, Blutkonserven

Sammelbehältnis Gelber Kunststoffsack Blauer Netzsack Beschriftete schwarze Kunststofftonne Blauer Kunststoffsack Weiße 60-Ltr. Kunststofftonne Werden direkt in Großbehältnisse entsorgt Schwarze 30- oder 60-Ltr. Kunststoffbehälter

Merkblätter zu den Abfallfraktionen gibt es in der Abteilung Umweltschutz sowie die Umwelterklärung des Prosper-Hospitals mit weiteren Angaben zu Mengen und Kosten der Abfallentsorgung. Im Internet können Sie die Umwelterklärung unter www.prosper-hospital.de downloaden. Text: Herrmann Berger, Holger Piechnick

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Personalia Herzliche Glückwünsche zum 10-jährigen Prosper-Jubiläum an:

Gratulation zum 25-jährigen Prosper-Jubiläum an:

Carmen Naller (Station 7) seit 01.01.1993 Lutz Kriehn (Physioth.) seit 01.01.1993 Tanja Rost (Gynäkologie) seit 01.01.1993 Rosemarie Simon (Info) seit 01.01.1993 Andreas Volmer (MAV) seit 01.01.1993 Monika Mallmann (Station 7) seit 01.02.1993 Karin Schwarze (Info) seit 01.02.1993 Nina Schönhof (Station 5) seit 01.02.1993 Elke Sommer (Textverarb.) seit 01.02.1993 Heike Bormann (Elternzeit) seit 01.03.1993 Iris Parys (Dialyse) seit 01.03.1993 Marianne Kazmierski (Station 2) seit 01.03.1993

Dagmar Tenhaaf (Physiotherapie) seit 01.01.1978

Qualitätsmanagement – Muss das sein?

Ja! Neben gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es ethische und wirtschaftliche Gründe, die ein Qualitätsmanagement fordern. Nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit dem künftigen Abrechnungssystem DRG (Diagnostic Related Groups) macht deutlich, dass es in unserem Interesse ist, Prozesse zu optimieren, Behandlungspfade zu definieren und die Behandlungsprozesse transparent zu gestalten. Schnittstellen zwischen einzelnen Bereichen müssen optimiert und Wartezeiten abgebaut werden. Ziel ist es, unsere Dienstleistungen bewusster, gezielter, effektiver, patientenorientierter und wirtschaftlicher durchzuführen. Qualitätsmanagement bedeutet dabei u.a. das Einbringen von Veränderungen im Sinne von Patientenorientierung, Organisationsund Personalentwicklung, Führungspolitik sowie Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit (intern und extern). Am 6. Dezember 2001 hat unser Träger den Aufbau eines an unserem Leitbild orientierten Qualitätsmanagements beschlossen. Als Anforderungsprofil wurde das speziell für konfessionelle Krankenhäuser entwickelte „proCum Cert – Qualitätshandbuch“ ausgewählt. ProCum Cert ist eine konfessionell getragene Zertifizierungsgesellschaft, die das Ziel verfolgt, Qualität zu beschreiben und zu bescheinigen (Zertifikat). Prinzip der Zertifizierung ist eine Selbstbewertung nach dem Handbuch und die Überprüfung der Selbsteinschätzung durch externe Visitoren (Fremdbewertung). Die Selbstbewertung wird durch interne Mentoren vorgenommen, die einen Qualitätsbericht erstellen, der veröffentlicht werden muss. Unsere bisherigen Mentoren sind: Margarete Brormann (Abtlg. Pflege), Anne Douven (Anästhesistin), Jürgen Erlhoff (Abtlg. Anästhesiepflegedienst), Monika Twachtmann (Controlling). Zuständiges Mitglied der Trägerversammlung ist Herr Pfarrer Bernd Hante. Qualitätsmanagement ist ein fortdauernder, interdisziplinärer Prozess, daher wird das Mentorenteam Unterstützung durch Mitarbeiter der einzelnen Arbeitsbereiche benötigen.

Fred Wäling (l.) nahm zum ersten Mal teil.

Pensionäre treffen sich Ehemalige MitarbeiterInnen des Prosper-Hospitals trafen sich, wie jedes Jahr, im September zum Pensionärstreffen. Geschäftsführer Dipl.-Volksw. Karl-Josef Krekeler überreichte dabei Fred Wäling einen Blumenstrauß, denn er nahm nach seiner Pensionierung in diesem Jahr zum ersten Mal teil.

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Das pcc-Mentorenteam

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Personalia

Anzeige Wohltat Erfolgreich abgeschlossen - sechs Mitarbeiter aus dem Pflegedienst des Prosper-Hospitals haben die Weiterbildung zur Leitung einer Station oder Gruppe beim Caritas-Verband in Münster mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Nach 14 Monaten harter theoretischer und praktischer Arbeit Konzepterstellung eines Projektes und Umsetzung in die Praxis - sind alle, wie man auf dem Bild sehen kann, froh, es endlich geschafft zu haben. Durch die erstellten Projekte konnten Innovationen in den Krankenhausalltag übernommen werden. Nochmals herzlichen Glückwunsch allen erfolgreichen Teilnehmern. Text: Mechthild Kudla (Pflegedirektorin)

KZVK - An den Informationsveranstaltun gen bezüglich der Umstellung der KZVK in ein neues Versorgungssystem haben ca. 300 MitarbeiterInnen teilgenommen. Der Abschluss einer zusätzlichen privaten Rentenversicherung ist individuell auf jeden Einzelfall bezogen zu beurteilen. Daher empfiehlt es sich, die Beratungsangebote insbesondere auch bei der KZVK-Hotline in Anspruch zu nehmen (Tel.: 0800/598573683 o. im Internet: www.KZVK.de). Ebenfalls vor Abschluss einer freiwilligen Versicherung bzw. vor der Antragstellung ist mit dem Dienstgeber eine Vereinbarung über Entgeltumwandlung abzuschließen. Verbesserungsvorschläge - im zweiten Halbjahr 2002 wurden drei Vorschläge für das Betriebliche Vorschlagswesen prämiert: - Heiko Junga (Zentral-OP) - Siegmut Dechant (Technik) - Stephan Knoch (Station 6A) Verantwortlich für die Seiten „Personalia“: Wolfgang Schulz (Personalleiter)

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Die MAV-Seite ... Fragen zur EDV? Wir helfen Euch gern!

Willi Diepenbrock

Prosperianer demonstrieren in Berlin: Zur Großkundgebung in Berlin vor dem Brandenburger Tor am 12. November 2002. Die vier „Aufrechten“ aus unserem Hause waren Kuni Steinert, Willi Diepenbrock, Vanessa ScheichBandar und Hubert Terheyden. Demonstriert wurde bei dieser Veranstaltung: ... gegen steigenden Arbeitsdruck wegen schleichender Personalausdünnung ... gegen eine Nullrunde für das Klinikpersonal sowie ... gegen eine Abkopplung der KrankenhausmitarbeiterInnen von den allgemeinen Tarifsteigerungen.

(Masseur, Manualtherapeut)

Anne Douven (Anästhesie)

Tel.Nr.: 15 108

Birgit König

Hubert Terheyden

(MTA)

(Abteilungsleitung)

Tel.Nr.: 2672

Tel.Nr.: 15 063

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Die MAV-Seite

Was ist eigentlich die KAB?

Die KAB, das ist die Katholische ArbeitnehmerBewegung, ein, wie der Name schon sagt, christlicher Sozialverband, der sich insbesondere den Interessen von Arbeitnehmern, aber auch z.B. von Familien verpflichtet fühlt. Im Bezirk Recklinghausen gliedert sich die KAB in etwa siebzig Ortsvereine mit insgesamt etwa 8.000 Mitgliedern. Damit gibt es in fast allen katholischen Kirchengemeinden im Kreis Recklinghausen auch einen KAB Verein. Die KAB Vereine vor Ort bieten jeweils ein eigenes Freizeit- und Bildungsprogramm an, das in der örtlichen Presse und zum Teil in eigenen Programmschriften bekannt gemacht wird. Ihren Mitgliedern bietet die KAB neben Gemeinschaft und Geselligkeit, gelebtem Glauben und Freizeitangeboten im Verein auch vielseitige Bildungsangebote und nicht zuletzt Rechtsberatung und -vertretung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Im Rahmen des Bildungswerkes der KAB wird es im Jahr 2003 z.B. eine Neuauflage der Seminarreihe „Gesellschaft verstehen und gestalten“ (politische Grundkurse), Führungskräftekurse für (ehrenamtliche) Engagierte, zwei Seminare auf der Hallig Oland und zahlreiche weitere Bildungsangebote geben. Unter dem Titel „Visionen für unsere Region“ ist auch eine Veranstaltungsbereiche zum Thema Strukturwandel geplant. Martin Mertens und Andreas Volmer machen sich stark für „Motor für Demokratie im Ort“.

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Regionalbüro der KAB, Tel.: 02594/894200, Fax: 02594/8942077, E-mail: [email protected].

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MAV-Seite Mit 63 Jahren ist noch lange nicht Schluss

Andreas Volmer - Vorsitzender der Mitarbeitervertretung „Überall kommen die alten Profis zurück“ Mit der New Economy stürzte mehr als nur eine Wachstumsbranche mit ungewöhnlich hohem Pleitepotenzial. Es endete die Gleichung von Jugend und Erfolg. Es war stille Übereinkunft zwischen den Generationen, von den Älteren demütig und eingeschüchtert hingenommen, dass einer sich ab fünfzig für sein Alter zu entschuldigen habe und ab sechzig dem realen Leben abgestorben sei. Die Frühpensionierung oder Altersteilzeit wird als wahres Himmelsgeschenk gepriesen, auch wenn sie immer weniger bezahlbar wird. In der New Economy folgt nun Alt auf Jung. Männer wie Alan Greenspan oder Lee Iacocca beruhigen die amerikanische Nation.

Ältere MitarbeiterInnen sind zunehmend wertvolles Kapital für die Betriebe. Erfahrene ArbeitskollegInnen aus dem Betrieb zu drängen, ist unwirtschaftlich. Was die Betriebe zurzeit in den Vorruhestand schicken, müssen sie in Zukunft teuer an sozialer Kompetenz erkaufen. Ältere haben Minderwertigkeitsgefühle abgelegt und Selbstbewusstsein als fortgeschrittene Profis entwickelt. Andersherum profitieren jüngere KollegInnen von deren Gelassenheit, nicht mehr persönlich im Vordergrund stehen zu müssen. Geben wir Älteren MitarbeiterInnen eine Chance? Sind wir z.B. bereit, Älteren KollegInnen eine einseitige Entschärfung des Bereitschaftsdienstes zu ermöglichen! Damit es später nicht heißt „She married him for life, but not for lunch.“ Hintergrund: Die Deutschen gehen früh in Rente. Nur etwa 40% der 55- bis 64-jährigen, die noch arbeiten können, sind noch im Job. In den USA sind es 58%, in Schweden 68% und in der Schweiz sogar 73%. Alter und Gesundheit schließen sich nicht aus. Ältere ArbeitnehmerInnen feiern eher weniger krank als jüngere. Silverline ist eine Initiative von Unternehmern, alte Hasen, wieder in den Arbeitsprozess, speziell neue Medien, einzugliedern. (www.bellheim/netzwerk.de)

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Veranstaltungen Prosper-von-ArenbergAkademie:

10.03.:

„Gesunde Arbeitsplatzgestaltung im Büro“ - Vortrag, Beratung und praktische Übungen für alle Menschen, die im Büro arbeiten. Leitung: Betriebsärztin Dr. Heidemarie Gödeke, Physiotherapeut Andreas Volmer u. Einzelhandelskaufmann Thomas Menke. 16:30 Uhr, Ärztecasino. Anmeldung über das Bildungszentrum des Handels, Kosten: 12,50 Euro.

11.03.:

„Leberchirurgie - Diagnostik, Therapie, OP-Technik und Prognose gut- u. bösartiger Lebertumore“ - medizinischer Vortrag für Patienten, Ärzte und Pflegekräfte von Priv.-Doz. Dr. Jens Jakschik. 19 Uhr Vortragsraum.

21.01.: „Stressmanagement - durch Veränderung stresserzeugender Einstellungen“ - Vortrag von Ute Westerhoff (Referentin d. BKK Bundesverbandes) zum Thema , 19 Uhr, Vortragsraum. 05. 02.:

06.02.:

25.02.:

„Finger ab - was nun? Erste Hilfe, Möglichkeiten u. Grenzen der Replantationschirurgie“ - med. Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Alexander Joist für Interessierte, Sicherheitsbeauftragte von Firmen, Sanitäter und Heimwerker. 19 Uhr, Vortragsraum. „Wickel und Auflagen“ zeigt Krankenschwester Manuela Herrmann der interessierten Bevölkerung. 18:30 Uhr, Vortragsraum. Anmeldung: RE 54-2470. „Heilende Balance - Die Holopathie“ Vortrag für Interessierte und Laien von Dr. Iolanda Blum, 19 Uhr, Vortragsraum.

Alle Vorträge sind kostenfrei.

Veranstaltungen Januar bis März: 25. 02. bis 01.04.:

„Arenberg-Ausstellung“ - die Ausstellung zeichnet die Geschichte des sozialen Engagements der Arenberger - die Familie des Stifters des Prosper-Hospitals - in RE nach.

Bitte achten Sie auch auf Aushänge im Haus und den Veranstaltungskalender im Internet (www.prosper-hospital.de).

Erfolgreiche Spendenaktion

Anzeige Seniorenresidenz 560 Euro konnte Catleen Eckhard, Erzieherin in der Kindertagesstätte, für den Kindergarten Sonnenschein in Zehren (Sachsen) sammeln, der von der Hochwasserflut 2002 zerstört wurde. Der Betrag wurde zusammengetragen von den Mitarbeiterinnen des Prosper-Buffets, die ihr Trinkgeld spendeten, dem Erlös des Kuchenverkaufs und der Sammelaktion auf dem Parkfest sowie einer Spende der KAB St. Petrus Canisius. Allen Spendern möchte Frau Eckhard, die das Geld persönlich dem Kindergarten übergeben hat, an dieser Stelle für ihre Hilfe danken.

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Der Prosperianer

Parkplatz platzt aus allen Nähten

Seit März ist auf dem hinteren Prosper-Parkplatz eine Schrankenanlage installiert. Die 320 Plätze hier sind für Besucher und Patienten kostenpflichtig - allerdings musste man auch vorher einen Parkschein ziehen. Trotz der Anlage sind schon ab 8:30 Uhr sämtliche Parkplätze besetzt. Wer jetzt vor der Schranke steht, muss oftmals wenden und sich außerhalb einen Stellplatz suchen. Häufig haben jedoch die Suchenden kein Einsehen, sondern landen über die Rufanlage an der Information. „Die Leute schimpfen mit uns oder bitten uns, die Schranke zu öffnen, dabei können wir das gar nicht“, erklärt Margret Willke (Leitung Information). Gerade Mitarbeiter bitten die Information häufig darum, die Schranke zu öffnen, wenn diese „besetzt“ anzeigt. Doch das System zählt jeden, der einfährt und wenn 320 Autos auf den Platz gefahren sind, lässt die Schranke keinen mehr hinein. „Manchmal sehen die Leute von der Schranke aus noch freie Plätze und dann werden sie erst recht ärgerlich“, so Willke. Diese Situation geschieht genau dann, wenn nicht nur die offiziellen 320 Plätze benutzt werden, sondern die Autos auch wild geparkt werden. Doch es nützt nichts - die Anlage lässt nicht mehr als 320 Wagen auf das Gelände. „Letztendlich ist es auch die persönliche Pflicht eines jeden, pünktlich zum Dienst zu kommen. Wenn alle Plätze auf dem Gelände besetzt sind, dann muss man eben außerhalb parken“, erklärt Detlef Pieper (Ltg. Kommunikationstechnik). Um die Parksituation zu entschärfen, bietet das Haus demnächst gemeinsam mit der MAV „Jobtickets“ von der Vestischen an. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Andreas Volmer (Tel. 15118) melden. Von Vorteil sind diese Tickets vor allem ab Februar, denn dann müssen auch Mitarbeiter für das Parken zahlen. Allerdings erhalten die Prosperianer einem verbilligten Tarif: bei Einfahrt werden am Tag einmalig 0,25 Cent von der Chipkarte abgebucht. Wer mehrmals am Tag ein- und ausfährt, muss trotzdem nur einmal zahlen. „Wichtig wird es dann sein, dass man regelmäßig sein Konto kontrolliert, denn bei leerer Karte öffnet die Schranke nicht“, erklärt Pieper. Einzige Lösung im Falle eines leeren Kontos ist als Besucher einzufahren und innerhalb einer viertel Stunde die Karte aufzuladen und wieder vom Parkplatz auszufahren, um dann mit der Chipkarte wieder einzufahren. Lösungen von Seite 15: 1=Zweifel, 2=Durch dick und dünn, 3= Er gerät außer Kontrolle

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